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Heilpädagogischer Kindergarten

Wir sind eine Institution, welche sich aus einer Integrationsgruppe die in Kooperation mit dem allgemeinen Kindergarten Bad Blumau arbeitet, und vier (fünf) Teams der Integrativen Zusatzbetreuung (IZB) zusammensetzt. Der Erhalter ist die Gemeinde Bad Blumau – unter der Führung des amtierenden Bürgermeisters. Für die administrative Leitung ist die Amtsleitung zuständig und die inhaltliche Leitung obliegt der Leitung des Heilpädagogischen Kindergartens (HPK).

Die Teams sind multiprofessionell und bestehen aus:

SonderkindergartenpädagogInnen (Teamleitung), PsychologInnen, LogopädInnen, ErgotherapeutInnen sowie PhysiotherapeutInnen.

Betreut werden Kinder mit Beeinträchtigungen nach dem steiermärkischen Behindertengesetz im jeweiligen Heimatkindergarten bzw. in der Integrationsgruppe des HPK Bad Blumau. Wir bieten: pädagogische, behandelnde und therapeutische Begleitung für Kinder, Eltern sowie das Kindergartenteam an.
Die Basis unserer Arbeit liegt in der Erstellung eines individuellen Entwicklungsplans für das zu betreuende Kind. Wir arbeiten spielerisch, stärken- und ressourcenorientiert, im Sinne der Inklusion, in Anlehnung an den bundesländerübergreifenden Bildungsrahmenplan.

Darüber hinaus organisieren wir interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Kindergartenteam, Behörden, Frühförderung, Schulen und Beratungsstellen.

Das Kernstück unserer Arbeit ist Beziehungsarbeit. Darunter verstehen wir eine Haltung von Gleichwertigkeit, Respekt, Achtung und Partnerschaftlichkeit zwischen allen am System beteiligten Personen.

Das Einzugsgebiet der Teams der IZB umfasst die Kindergärten des ehemaligen Bezirkes Fürstenfeld incl. Neudau.

Finanzierung

Erfolgt im Auftrag der Steiermärkischen Landesregierung, wird im gesamten Bundesland angeboten und über das Steiermärkische Behindertengesetz in der jeweils geltenden Fassung finanziert.

Projekte

Verschiedene Projekte werden vom IZB-Team in den Kindergärten angeboten. Die Einteilung für die Vergabe der Bewegungsbaustelle und des Sinnestunnels erfolgt über die IZB-Teamleitung möglichst im Herbst des laufenden Kindergartenjahres.

Sinnesprojekt:

Gemeinsam mit der Landesberufsschule für Tischler und Tapezierer in Fürstenfeld (LBS) startete der Heilpädagogische Kindergarten Bad Blumau/Lindegg (HPK) im Frühjahr 2011 ein institutionsübergreifendes Projekt.

Stationen mit Massagebällen/Massageelementen, Taststraße für die Füße, Fühltaschen für die Hände, magische Spiele wie Kaleidoskope, Knet-Gatsch-Stationen mit unterschiedlichsten Materialien wie z.B. Kleister, Rasierschaum, Sägespäne und vieles MEHR werden unsere „Zeit der Sinne“ gestalten.

Ziele der Sinneswochen:

   Neue Erfahrungen sammeln

   Intensives Wahrnehmen des eigenen Körpers

   Entwicklung von Selbstwert und Selbstvertrauen

   Formulieren eigener Wünsche und Bedürfnisse

   Festigung sozialer Kompetenzen

Bewegungsbaustelle:

Der Heilpädagogische Kindergarten Lindegg verfügt über Materialien (Kisten, Ballbecken, Kartonrohre, Leitern, …), die im Laufe des Kindergartenjahres in Projektform auf Wunsch des jeweiligen Kindergartens vor Ort eingesetzt werden können. Der Transport erfolgt durch die zuständigen Gemeinden und wird meist von den SonderkindergartenpädagogInnen organisiert.

Emotional-Soziales Kompetenztraining:

Weitere Projekte im Bereich der sozial-emotionalen Entwicklung sind im Moment: Finn, Yuppi und Ella.

Waldtage:

In Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Kindergarten bietet das IZB Team immer wieder Waldtage –Waldwochen in den Kindergärten an. Hier haben die Kinder die Möglichkeit sich voll auf die Natur zu konzentrieren, den Alltag mit dem vorgegebenen Spielmaterial hinter sich zu lassen und sich nur auf das eigene Ich zu konzentrieren.

Integration & Inklusion

Integrationsgruppe (I-Gruppe)

Mindestens 4 Kinder max. 5 Kinder mit Bescheid, um Überschreitungsbewilligung kann bei Bedarf angesucht werden. Mindestens 6 Kinder ohne Bescheid max. 13 Kinder ohne Bescheid. Auch hier kann um eine Überschreitung angesucht werden.
Betreuung der Gruppe erfolgt in der gesamten Öffnungszeit lt. Landesgesetz: KindergartenpädagogIn, SonderkindergartenpädagogIn, KindergartenbetreuerIn.
10 Stunden Therapie (LogopädIn, Physio-, Ergo- und/oder Moto-TherapeutIn) und 6 Stunden Psychologie pro Woche. Detaillierte Beschreibung siehe Leitbild Heilpädagogische Kindergärten Land Steiermark – Homepage des Landes Steiermark.

Inklusion

Beschreibt die Eingliederung der Betreuungskinder in den normalen Alltag der Kindergartengruppe. Therapien und Förderungen sollten in den Kindergartenalltag integriert sein.

Integrative Zusatzbetreuung – IZB

Durch die Form eines IZB-Teams, welches in dieser Form in Österreich nur in der Steiermark etabliert wurde, können pro Jahr 5 bis 7 Kinder mit besonderen Erziehungsansprüchen mit Bescheid nach dem Behindertengesetz und max. 5 Kinder mit besonderen Erziehungsansprüchen ohne Bescheid (Mitbetreuungskinder) Betreuung / Begleitung – durch ihre Eltern, über die zuständige Bezirkshautmannschaft, initiiert – in Anspruch nehmen.
Erstkontakt passierend durch die Eltern, externe Unterstützungsmodelle (u.a. Frühförderung) oder über die zuständige Kindergartenpädagogin, im Einverständnis der Eltern.

Öffnungszeiten

Gesamtpersonal – Heilpädagogischer Kindergarten:

Gesamtpersonal Heilpädagogischer Kindergarten

SonderkindergartenpädagogIn (Soki):

Sonderkindergarten - Pädagoginnen

Die Sonderkindergartenpädagogin ist Bildungs- und Erziehungsberaterin.

Aufgabenbereiche der Sonderkindergartenpädagogin:

  • Koordiniert und leitet das jeweilige Team
  • Gemeinsame Planung, Durchführung, Dokumentation und Reflexion der Entwicklungs-, Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsarbeit im Sinne der Inklusion
  • Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Institutionen
  • Beratungsgespräche

Ein wertschätzendes Begegnen, Abholen und Erleben, sowie die Ressourcen, Interessen und Stärken des Kindes, stehen im Mittelpunkt.

Psychologie:

Psychologen

Die Psychologie befasst sich mit dem Erleben und Verhalten der Kinder. Sie hat zum Ziel das natürliche Bedürfnis des Kindes zu fördern, um sich und seine Umwelt im Spiel zu erleben. Das Kind soll die Möglichkeit erhalten, sich in seiner Persönlichkeit zu entfalten und seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln.

Zu den psychologischen Aufgaben zählen:

  • Durchführung der Entwicklungsdiagnostik
  • Verhaltens- und Interaktionsbeobachtung
  • Mitarbeit bei der Erstellung der individuellen Förderpläne
  • Gezielte Förderung der Kinder anhand seiner individueller Bedürfnisse
  • Unterstützung der Eltern im Alltag mit ihrem Kind

Im Zentrum unserer Arbeit steht eine wertschätzende, einfühlsame und achtsame Beziehung, in welcher das Kind neue Handlungspläne ausprobieren und experimentieren kann. Neben Spielen finden auch gezielte Trainings zur Förderung der Wahrnehmung, der Konzentration und der Aufmerksamkeit, sowie ein Training der sozialen und emotionalen Kompetenzen statt.

Entspannungsmethoden und Traumreisen geben den Kindern zusätzlich die Möglichkeit Ruhe und Kraft zu schöpfen.

Logopädie:

Im Zentrum meiner Arbeit im HPK steht die Anbahnung, Optimierung oder Wiederherstellung der Kommunikation als Grundlage für soziale Teilhabe am Alltag.
Sprache verstehen und auch selbst verstanden werden sind die zur Kommunikation notwendigen Bausteine.

Zu den Aufgabenbereichen der Logopädie zählen:

  • Prävention
  • Beratung
  • Diagnostik
  • Therapie von Sprach- und Sprechstörungen, Sprachverständnisstörungen, Schluckstörungen, Stimmstörungen und Hörstörungen

Ergotherapie:

Die Ergotherapie geht davon aus, dass „Tätig sein“ ein menschliches Grundbedürfnis ist und heilende Wirkung hat. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf die Handlungsfähigkeit der Kinder, beim Spielen, beim Lernen und bei alltäglichen Aktivitäten gelegt.
Das bevorzugte Mittel um die einzelnen Fähigkeiten und Funktionen zu fördern ist das Spiel.
Weitere Maßnahmen sind handwerklich- gestalterische oder alltagsbezogene Tätigkeiten.

Die Kinder sollen „Freude am Tun“ finden und so ihren Alltag gut, selbstbewusst und kreativ meistern.
Ergotherapie findet in Einzelbehandlungen, in Paarsitzungen oder in Kleingruppen statt.

Aufgabenbereiche:

  • Beobachten und Befunden des Kindes mittels geeigneter Testverfahren
  • Festlegen der Behandlungsziele in enger Zusammenarbeit mit dem ganzen Team
  • Durchführen der Ergotherapie Elternberatung Teamarbeit

(Kinder)physiotherapie:

Nach dem Motto „Zeig mir was du kannst“ laufen die Therapieeinheiten ab.
In der Kinderphysiotherapie steht das Kind in seiner sensomotorischen Entwicklung im Mittelpunkt. Die Therapie wird individuell an das Entwicklungsalter und die Bedürfnisse des Kindes angepasst und im Rahmen eines Kleingruppen-Settings aber auch teilweise als Einzeltherapie durchgeführt, wenn es dies erfordert.

Die therapeutischen Übungen verstecken sich in lustigen Spielen oder anderen interessanten Aktivitäten.
In der Arbeit mit Kindern ist es sehr wichtig, es nach seinen Möglichkeiten zu behandeln, sein Können für die Therapie zu nutzen und nicht nur an seinen Defiziten zu arbeiten.
Das Kind stärkt somit sein Selbstbewusstsein und nutzt seine vorhandenen Ressourcen bestmöglich.
Manchmal mag dies für Außenstehende den Anschein haben, dass in der Physiotherapie mit Kindern „nur gespielt“ wird, jedoch hat jedes „Spiel“ in der Therapie einen therapeutischen Hintergedanken.

Indikationen für eine Physiotherapie:

  • Entwicklungsverzögerungen
  • Wahrnehmungsprobleme
  • Koordinationsprobleme
  • Sensomotorische Entwicklungsstörungen
  • Hypotonie
  • Hypertonie
  • Defizite in der Grob- und Feinmotorik

Therapeuten

Stellenausschreibung

Stellenausschreibung Sonderkindergartenpädagogin/Sonderkindergartenpädagoge

Der Heilpädagogische Kindergarten Lindegg/Bad Blumau fokussiert – „eine Haltung von Gleichwertigkeit, Respekt, Achtung und Partnerschaft unter allen Beteiligten“ – in diesem Sinne suchen wir für die Integrative Zusatzbetreuung (IZB) Sonderkindergartenpädagoginnen/ Sonderkindergartenpädagogen für ein Ausmaß von insgesamt 120 %. Arbeitsbeginn wäre mit Beginn des neuen Kindergartenjahres am 7. September 2020.

Aufgabenbereich:

  • Pädagogische Arbeit mit dem Kind Vorort im Heimatkindergarten der Kinder
  • Inklusion des Kindes in die Kindergartengruppe
  • Erstellung gemeinsamer Förderpläne mit allen Teammitgliedern
  • Schriftliches Planen und vorbereiten der einzelnen Fördereinheiten und deren Reflexion
  • Unterstützung und Entlastung des Kindergartenpersonals
  • Interdisziplinäre Arbeit
  • Regelmäßige Teamsitzungen in unterschiedlichen Konstellationen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Elternarbeit (Beratung, Hilfestellungen)
  • Kontakt und Zusammenarbeit zwischen Eltern, Teammitgliedern, Ärzten, Schulen, Frühförderung, Behörden

Anforderungsprofil:

  • Abgeschlossene Ausbildung als Sonderkindergartenpädagogin/Sonderkindergartenpädagoge
  • Wünschenswert wäre Berufserfahrung mit Kindern
  • Freude an selbständiger und eigenverantwortlicher Arbeit
  • Teamfähigkeit und hohe soziale Kompetenz
  • Organisationsfähigkeit sowie Kommunikations- und Konfliktfähigkeit
  • Führerschein B / eigenes Auto

Wir bieten:

  • eine interessante und verantwortungsvolle Aufgabe
  • flexible, familienfreundliche Arbeitszeitmodelle
  • Arbeit in einem multiprofessionellen Team
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Supervision
  • wertschätzendes Arbeitsumfeld
  • Kilometergeld
  • …und VIELES MEHR … NEUGIERDE GEWECKT?

Lauter gute Gründe für Sie? Werden Sie Teil der HPK-Mannschaft – verstärken Sie unser Team mit ihren Fähigkeiten/Fertigkeiten und ihrer Vielfalt!

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Bewerbung und Foto) per Mail an den Heilpädagogischen Kindergarten Bad Blumau, 8283 Bad Blumau, Lindegg 58, Mail: hpk@bad-blumau.gv.at

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

Stellenausschreibung Logopädin/Logopäde

Der Heilpädagogische Kindergarten Lindegg/Bad Blumau fokussiert – „eine Haltung von Gleichwertigkeit, Respekt, Achtung und Partnerschaft unter allen Beteiligten“ – in diesem Sinne suchen wir für die Integrationsgruppe und/oder die Integrative Zusatzbetreuung eine Logopädin / einen Logopäden für ein Stundenausmaß von 5 bis 10 Wochenstunden / Arbeitsbeginn wäre per sofort.

Aufgabenbereich:

  • Erhebung logopädische Bedarfslage
  • Erstellung gemeinsamer Behandlungs/Therapiepläne, sowie deren Durchführung u.a. im Einzel/Kleingruppensetting
  • Elterncoaching
  • Interdisziplinäre Arbeit
  • Arbeitsfeld – Kindergärten

Anforderungsprofil:

  • Abgeschlossene Ausbildung als Logopädin
  • Wünschenswert wäre Berufserfahrung mit Kindern
  • Freude an selbständiger und eigenverantwortlicher Arbeit
  • Teamfähigkeit und hohe soziale Kompetenz
  • Organisationsfähigkeit sowie Kommunikations- und Konfliktfähigkeit
  • Führerschein B / eigenes Auto

Wir bieten:

  • Auf Basis Brutto-Jahresgehalt für 10 Kinderdienststunden und 2 Vorbereitungsstunden in der Woche und 2 Teamstunden im Monat, sowie einem Klausurtag im Jahr € 10.682,98
  • eine interessante und verantwortungsvolle Aufgabe
  • flexible, familienfreundliche Arbeitszeitmodelle
  • Arbeit in einem multiprofessionellen Team
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Supervision
  • wertschätzendes Arbeitsumfeld
  • Urlaubsanspruch (Weihnachten/Semester/Ostern/Pfingsten/Sommer)
  • Kilometergeld
  • …und VIELES MEHR … NEUGIERDE GEWECKT?

Lauter gute Gründe für Sie? Werden Sie Teil der HPK-Mannschaft – verstärken Sie unser Team mit ihren Fähigkeiten/Fertigkeiten und ihrer Vielfalt!

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Bewerbung und Foto) per Mail an den Heilpädagogischen Kindergarten Bad Blumau, 8283 Bad Blumau, Lindegg 58, Mail: hpk@bad-blumau.steiermark.at

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Einzugsgebiete

Altenmarkt
Burgau
Großsteinbach
Großwilfersdorf
Hainersdorf
Ilz
Lindegg/Bad Blumau
Loipersdorf
Nestelbach
Neudau
Ottendorf
Pfarrkindergarten Fürstenfeld
Söchau
Städtischer Kindergarten Fürstenfeld
Tourismuskindergarten Loipersdorf
Übersbach

Rahmenbedingungen

Unser Kindergarten beherbergt zwei verschiedene Institutionen. Einerseits den heilpädagogischen Kindergarten mit der Integrationsgruppe und andererseits den allgemeinen Kindergarten mit zwei Kindergartengruppen und einer Krippengruppe für Kinder unter drei Jahren. Die zwei Kindergartengruppen des allgemeinen Kindergartens und die Integratonsgruppe arbeiten gemeinsam nach dem teiloffenen System.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

– Aus dem Kindergartengesetz vom Dezember 2019:

Kindergärten haben die Aufgabe, auf die Bedürfnisse des einzelnen Kindes einzugehen, insbesondere auch die Familiensituation zu berücksichtigen. Sie haben nach den gesicherten Erkenntnissen und Methoden der Kleinkindpädagogik die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit zu fördern. Sie haben unter Ausschluss jedes schulartigen Unterrichts auf den Eintritt in die Schule vorzubereiten.
Laut Kindergartengesetz werden im Kindergarten Kinder ab dem vollendeten 3. Lebensjahr bis zum Schuleintritt aufgenommen. In Ausnahmefällen kann die Kindergartenzeit bis zum 7. Lebensjahr verlängert werden. 

Der „Bundesländerübergreifende BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich“ ist ein Bekenntnis der Landesregierungen aller Bundesländer zum Bildungsauftrag dieser Institutionen und deren Stellenwert für die Bildungslaufbahn der Kinder.
Der Begriff „ elementare Bildungseinrichtungen“ umfasst alle institutionellen Formen der
Bildung und Betreuung von Kindern bis zum Schuleintritt. Der BildungsRahmenPlan ist eine Maßnahme der Sicherung der pädagogischen Qualität in Österreich und definiert in komprimierter Form die Grundlagen elementarer Bildungsprozesse. Der vorliegende BildungsRahmenPlan wurde vom wissenschaftlichen Team des Charlotte-Bühler-Institutes im Auftrag der Landesregierungen und im Einvernehmen mit den Expertinnen und Experten der Bundesländer überarbeitet. Die praktische Umsetzung des Bildungsauftrages liegt in der Verantwortung der fachlich qualifizierten Pädagoginnen und Pädagogen. Ihre Arbeit wird durch qualitätsvolle Rahmenbedingungen unterstützt.

Strukturierung unserer pädagogischen Arbeit nach dem Bildungsrahmenplan

Im gezielten Angebot liegt der Schwerpunkt darin, dass sich das Kind über einen begrenzten
Zeitraum konzentriert und dass es lernt, seine eigenen Wünsche aufzuschieben. Solche Angebote finden in der Gesamtgruppe, Kleingruppe und als Einzelförderung statt:

Emotionen und soziale Erziehung

Ethik und Gesellschaft

Ästhetik und Gestaltung

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Natur und Technik

Bewegung und Gesundheit

Sprache und Kommunikation

Personal

Für die Arbeit im teiloffenen System steht uns aus den zwei Institutionen folgendes Personal zur Verfügung:

Kindergartenpädagoginnen
Kinderbetreuerinnen und Betreuungspersonal
Sonderkindergartenpädagoginnen

Kindergartenpädagogin:

Führung einer Gruppe in einer Kinderbetreuungseinrichtung aus pädagogischer und organisatorischer Sicht

Aufgabenbereiche:

  • Pädagogische Tätigkeit im Kinderdienst
  • Beobachtungsdokumentation jedes Kindes
  • Aufzeichnung der Anwesenheitszeiten der Kinder
  • Mitwirkung an der Entwicklung und Umsetzung einer pädagogischen Konzeption der Einrichtung bzw. dessen regelmäßige Aktualisierung im Kollegium
  • Führung der schriftlichen und praktischen Vorbereitungsarbeiten bezüglich der pädagogischen Arbeit
  • Die Koordination der pädagogischen Tätigkeiten innerhalb der Gruppe
  • Mitwirkung an der Einführung innovativer Konzepte
  • Mitwirkung an der Jahresplanung im Kollegium
  • Teilnahme an Dienstbesprechungen
  • PraktikantInnenanleitung und Begleitung von HospitantInnen
  • Austauschgespräche betreffend Kinderbeobachtungen mit den betreffenden KollegInnen bzw. im Team
  • Verpflichtung zur Teilnahme an regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen

Eine genaue Beschreibung finden Sie auf der Homepage des Landes Steiermark.

Kinderbetreuerin:

Verrichtung von Betreuungsaufgaben und hauswirtschaftlichen Arbeiten, mit Ausnahme von Grobreinigungsarbeiten, unter Anleitung der gruppenführenden Pädagogin.
Aufgabenbereiche:

  • Förderung der Selbsttätigkeit der Kinder
  • Pflegehandlungen an den Kindern
  • Aufsicht über die Kinder innerhalb und außerhalb der Liegenschaft
  • Mitwirkung an der Entwicklung und Umsetzung einer pädagogischen Konzeption
  • Mitwirkung bei schriftlichen und praktischen Vorbereitungsarbeiten bezüglich der pädagogischen Arbeit
  • Mitwirkung bei der Dokumentation der Kinderbeobachtungen
  • Reinigung und Instandhaltung des Spiel-und Beschäftigungsmaterials
  • die für die Mahlzeiten und die Ruhephasen erforderlichen Vorbereitungs-und Reinigungsarbeiten
  • Pflege des Mobiliars einschließlich der notwendigen Aufräumungsarbeiten
  • Pflege der Zimmerpflanzen und erforderlichenfalls der Wäsche
  • Teilnahme an Dienstbesprechungen

Eine genaue Beschreibung finden Sie auf der Homepage des Landes Steiermark.

Betreuungsperson:

Bei Bedarf ist es den Eltern möglich um eine persönliche Unterstützung für ihr Kind anzusuchen.
Zusätzlich zur Betreuung durch das Team der Integrationsgruppe bzw. durch das IZB-Team kann eine externe Betreuungsperson über die jeweilige Gemeinde / Verein angestellt werden (betriebsfremde Person). Antrag dafür muss von den Eltern/Erziehungsberechtigten über das Behindertengesetz gestellt werden. Interdisziplinäre Arbeit ist erwünscht: Kindergartenteam / Betreuungsperson / Team der IZB – Kooperation mit den Eltern/Erziehungsberechtigen.

Aufgabenbereiche:

  • Begleitung des Kindes im Kindergartenalltag
  • Unterstützung der Therapeuten/des Kindergartenpersonals bei der Arbeit mit dem Kind
  • Förderung des Kindes durch das Weiterführen der Therapieansätze
  • Mitwirkung bei der Förderplanerstellung für das Kind
  • Pflegehandlungen an dem Kind
  • Mitwirkung bei der Dokumentation der Kindbeobachtung

SonderkindergartenpädagogIn (Soki):

Die Sonderkindergartenpädagogin ist Bildungs- und Erziehungsberaterin.
Aufgabenbereiche der Sonderkindergartenpädagogin:

  • Koordiniert und leitet die Gruppe/das jeweilige Team
  • Gemeinsame Planung, Durchführung, Dokumentation und Reflexion der Entwicklungs-, Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsarbeit im Sinne der Inklusion
  • Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Institutionen
  • Beratungsgespräche

Ein wertschätzendes Begegnen, Abholen und Erleben, sowie die Ressourcen, Interessen und Stärken des Kindes, stehen im Mittelpunkt.

Zusätzlich für die Kinder mit erhöhtem Förderbedarf kommt einmal wöchentlich für 6 Stunden eine Psychologin und für 10 Stunden / Woche Therapiepersonal (Logopädin, Physiotherapeutin und Ergotherapeutin). Wenn Bedarf besteht, gibt es für Kinder mit erhöhtem Betreuungsbedarf die Möglichkeit einer 1:1 Betreuung (finanziert über das Behindertengesetz).
Bei Bedarf steht zusätzlich das Personal der integrativen Zusatzbetreuung (IZB) für die Kinder des allgemeinen Kindergartens zur Verfügung.
Für die Reinigung des gesamten Hauses ist eine Grobreinigungskraft angestellt. Darüber sind wir sehr froh. Wir haben in ihr eine hilfsbereite und freundliche Helferin zur Seite.

Öffnungszeiten & Tagesablauf

Öffnungszeiten

Montag – Freitag von 7°° – 13°°, anschließend gibt es die Möglichkeit, ihr Kind am Nachmittag im Kindergarten betreuen zu lassen. Das Mittagessen kann dann im Kindergarten über Essen auf Räder (ca. 4 €/Portion) bezogen werden.

Tagesablauf im Kindergarten

Der Tagesablauf wird in unserem Kindergarten getragen von dem Bemühen um Ausgewogenheit, sodass eine Atmosphäre der Sicherheit und Geborgenheit entstehen kann. Dazu braucht es einen Tagesrhythmus, der gut strukturiert, leicht durchschaubar und den kindlichen Bedürfnissen angepasst ist.
Nach dem Ankommen im Kindergarten haben die Kinder die Möglichkeit, sich im freien Spiel das Spiel und den Spielpartner frei zu wählen. Im Laufe des Vormittags treffen sich alle Kinder zu einem gemeinsamen Willkommenskreis. Hier werden die Kinder mit einem Lied oder Spruch begrüßt und der Tagesablauf wird mit ihnen besprochen. Die Kinder erfahren auch, welche geleiteten Angebote (Sesselkreis, Turnen, Rhythmik,…) im Laufe des Vormittags noch stattfinden werden.
In der Zeit von ca. 8.15 – 10.00 Uhr gibt es die offene Jause. In unserem Kindergarten können die Eltern zu Kindergartenbeginn entscheiden, ob sie jedem Tag dem eigenen Kind die Jause mitgeben wollen oder lieber eine Buffetjause hätten, wo jedes Kind ca. 3 – 4 mal pro Kindergartenjahr eine vorgegebenen Jause für alle Kinder mitbringt, die dann in Buffetform in unserem Jausenraum von den Kindern gemeinsam mit den Betreuerinnen hergerichtet wird. 

Termine

September 2019:

9.9.: erster Kindergartentag

19.9.: 18°° Elternabend

Oktober 2019:

6.10.: 10°° Erntedankfest (Pfarrkirche)

November 2019:

7.11.: 18°° Laternenbastelabend

11.11.: 17°° Laternenfest

Dezember 2019:

6.12.: Nikolausfeier im Kindergarten

21.12. – 6.1.: Weihnachtsferien

Jänner 2020:

bis einschließlich 6.1.: Weihnachtsferien

27.1.: Hallo Auto

28.1.: Hallo Auto

Februar 2020:

17.-23.2.: Semesterferien (Bei Bedarf ist der Kindergarten von 7.00-13.00 Uhr geöffnet!)

25.2.: Faschingsdienstag – Faschingsfest

26.2.: Aschermittwoch

März 2020:

11.3.: Kindergarteneinschreibung

17.3.: Fotograf (verschoben)

April 2020:

6.-14.4.: Osterferien

Mai 2020:

Juni 2020:

5.6.: Kindergartenfest (abgesagt)

Juli 2020:

10.7.:letzter KG-Tag

13.7.-11.9.: SOMMERFERIEN

Juli und August 2020:

13.7.- 28.8.: Sommerkindergarten

September 2020:

14.9.: erster Kindergartentag

24.9.: erster Elternabend (Kulturzentrum Bad Blumau)

 

Räumlichkeiten & Nutzung

Räumlichkeiten

Das Kindergartengebäude beherbergt zwei Institutionen. Einerseits den allgemeinen Gemeindekindergarten und andererseits den heilpädagogischen Kindergarten.

Der allgem. Kindergarten besteht aus mehreren Funktionsräumen (Sonnen-, Sternenraum,…), die jeweils mit ihrer eigenen Sanitäranlage mit zwei kindgerechten Klozellen und zwei Waschbecken ausgestattet sind. Garderobenplätze befinden sich im Vorraum. Für die offene Jause steht ein Jausenraum mit kindgerechtem Mobiliar zur Verfügung. Der große Turnsaal wird gemeinsam mit dem heilpädagogischen Kindergarten genutzt. 

Für die Kinderkrippe, die auch zum allgemeinen Kindergarten gehört, steht ein eigener Gruppenraum mit direkt angrenzendem Ruhe- bzw. Bewegungsraum zur Verfügung. Für hauswirtschaftliche Tätigkeiten befindet sich im Krippengruppenraum eine eigene Küchenzeile mit Wasseranschluss. Die Garderobenplätze in angepasster Höhe befinden sich direkt vor dem Gruppenraum. 

Der heilpädagogische Kindergarten besteht aus einer Integrationsgruppe (Mondraum, der auch als Funktionsraum geführt wird), die über eine Sanitäranlage mit zwei kindgerechten Klozellen (eine davon ist rollstuhlgerecht) und drei Waschbecken, einem Wickelplatz und einer Dusche verfügt.

Kleinstgruppen – sowie Einzelsettings finden in einem eigenen kleinen Therapieraum statt. 

Für die Elternarbeit und administrative Tätigkeiten gibt es einen Personalraum/ein Büro.

Im Keller des Kindergartengebäudes befinden sich Lager- und Abstellräume sowie das Büro des heilpädagogischen Kindergartens.

Die große eingezäunte Gartenanlage ist ausgestattet mit Wippen, Reckstangen, Rutschen (versch. Rutschen für die Bedürfnisse unserer Kinder) Schaukeln, Vogelnest, Sandkiste, Klettergerüst, sowie einer asphaltierten Straße, die mit den verschiedensten Kinderfahrzeugen befahren wird. Weiters stehen den Kindern ein Spielhaus (Loimi-Haus) und ein Weidenbau für Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung.
Drei Hochbeete und eine Beerennaschhecke runden das Angebot unseres Gartens ab.

Angebote im Kindergartenalltag

Unser Kindergarten wird nach dem teiloffenen System geführt. Die Kinder der beiden allgemeinen Kindergruppen und der Integrationsgruppe können sich frei im Haus bewegen und ihren Spielbereich suchen.
Aus den Gruppenräumen wurden Funktionsräume, die wie folgt aufgeteilt sind:                        der Sternenraum ist ein Mal- und Kreativraum und beinhaltet unter anderem die Zeichenecke, die Staffelei, den Maltisch, Bauen und Konstruieren,…..
Der Sonnenraum bietet Platz für Gesellschaftsspiele, Konzentrationsspiele (Sudoko, Puzzle,
Legen,…), die Puppenecke und Bilderbücher, und im Mondraum gibt es viele Möglichkeiten zu Basteln und Werken. Hier finden die Kinder eine große Werkbank mit echtem Werkzeug vor, es wird geforscht und experimentiert und es entstehen die wundervollsten und kreativsten Werkstücke. 
Das Spielmaterial in den verschiedenen Bereichen wird je nach Thema, Jahreszeit und Interessen der Kinder angeboten.
Zusätzlich zu den Funktionsräumen stehen der Vorraum und die Terrasse immer wieder mit unterschiedlichsten Angeboten für alle Kinder zur Verfügung. Diese Räume sollen für die Kinder etwas „Besonderes“ sein, die den Kindergartenalltag bereichern.

Kompetenzen

Kompetenzen unserer pädagogischen Arbeit

Unser oberstes Ziel ist die Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen Kindes. Darauf gründet die Pädagogik für unsere tägliche Arbeit mit den Kindern. Das heißt für uns, dass wir die Kinder so betreuen und begleiten, wie es ihrer Entwicklung entspricht und ihren Bedürfnissen gerecht wird. Mit oder ohne Behinderung, mit oder ohne Sprachschwierigkeiten, mit oder ohne Entwicklungsschwierigkeiten, mit oder ohne Migrationshintergrund und auch als Buben oder Mädchen gleichermaßen. Durch gezieltes Beobachten jedes einzelnen Kindes im Kindergartenalltag können wir die Kinder dort abholen, wo sie gerade in ihrer Entwicklung stehen und sie ein Stück in ihrere weiteren Entwicklung begleiten und fördern.

Obgleich wir ein öffentlicher Gemeindekindergarten sind, orientieren wir uns am christlichen Menschenbild. Wir feiern mit den Kindern die religiösen Feste im Jahreskreis, besprechen ihre Bedeutung und das Brauchtum. Selbstverständlich achten wir bei der Erziehung ebenfalls auf die verschiedenen Religionsgemeinschaften und Weltanschauungen.

Folgende vier Bereiche, die in Verbindung stehen und sich gegenseitig beeinflussen, gehören zur Persönlichkeitsentwicklung:

Selbstkompetenz, Sozialkompetenz, Sachkompetenz, lernmethodische Kompetenz

Die Förderung der vier Kompetenzen soll dazu führen, dass sich das Kind in seiner Persönlichkeit entfalten und entwickeln kann.

Selbstkompetenz:

Entwicklung der Selbstkompetenz heißt für uns:

  • Sich selbst und seine Umwelt wahrzunehmen und zu akzeptieren
  • Seine Gefühle angemessen auszudrücken
  • Seine Bedürfnisse, Interessen und Befindlichkeiten mitzuteilen, um selbständig reagieren und handeln zu können
  • Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen
  • Selbstbewusst und kritikfähig zu sein
  • Flexibel und offen auf neue Situationen einzugehen
  • Konstruktiv und kreativ mit Problemen umzugehen
  • Wissbegierig und lernfreudig zu sein
  • Gestalterisch und schöpferisch tätig zu sein

Sozialkompetenz:

Entwicklung der Sozialkompetenz und der sozialkommunikativen Kompetenz heißt für uns:

  • Kinder sind Co – Konstrukteure von Wissen, Identität, Kultur und Werten
  • Andere Kinder und Erwachsene kennen zulernen und sich in einer Gemeinschaft einzufügen
  • Beziehungen aufzubauen und aktiv mitzugestalten
  • Konfliktsituationen gewaltfrei zu lösen
  • Gefühle und Bedürfnisse Anderer zu berücksichtigen
  • Anderen zu helfen
  • Empathie für Andere zu entwickeln
  • Kooperationsfähigkeit und konstruktive Auseinandersetzung mit Regeln
  • Alle Menschen sind gleich wertvoll und einzigartig
  • Emotionale Stärken zu entwickeln
  • Erfahrung, anerkannt zu werden

Sachkompetenz:

Entwicklung der Sachkompetenz heißt für uns:

  • Urteils- und Handlungsfähigkeit in unterschiedlichen Domänen (Sachbereichen) entwickeln
  • Ausbildung und Einübung von kognitiven Fähigkeiten
  • Ausbildung, Erfassung und Einübung von sprachlichen Fertigkeiten und Zusammenhängen mit Objekten und Materialien
  • Förderung der Wahrnehmung
  • Interesse an der engeren und weiteren Umwelt zu wecken
  • Natur zu erfahren und kennen zulernen
  • Sachgerechter Umgang mit Arbeits – und Spielmaterialien

Lernmethodische Kompetenz:

Entwicklung der lernmethodischen Kompetenz heißt für uns:

  • Bewusstsein eigener Lernprozesse
  • Nachdenken über das eigene Leben
  • Wissen um förderliche Lernstrategien
  • Planen von Lernschritten
  • Denk- und Urteilsfähigkeit

Transitionen

Im Kindergartenalltag kommt es immer weider zu Transitionen. Uns ist es wichtig, alle Beteiligten gut zu begleiten und erfolgreich durch die verschiedenen Arten von Transitionen zu führen.

Transition Kinderkrippe – Kindergarten

Der Übergang von der Kinderkrippe in den Kindergarten ist in der Entwicklung der Kinder eine sehr prägende Situation und stellt für sie eine große Herausforderung dar.                            Damit junge Kinder gestärkt aus diesem Prozess herausgehen können, ist es sehr wichtig, den Übergang gut vorzubereiten, zu begleiten und gemeinsam mit dem Kind zu planen. Während der gesamten Krippenzeit gibt es für alle Krippenkinder immer wieder Berührungspunkte sowohl mit den Räumlichkeiten des gesamten Hauses, da zum Teil Räume gemeinsam genutzt werden (Bewegungsraum, Küche, Garten, Terrasse,…) aber auch mit dem Personal des Hauses und den übrigen Kindern. Die viele Begegnungsmöglichkeiten in unserem Kindergarten bieten den Krippenkindern  immer wieder die Möglichkeit Vertrauen in eine neue Umgebung zu neuen interessanten Räumen, zu neuen Bezugspersonen und neuen Freundschaften zwischen Kindern zu schaffen und entstehen zu lassen. 

Transition Kindergarten – Schule

Eine sehr wichtige Transition im Alltag eines Kindes ist der Übergang vom Kindergarten in die Schule. Jede Transition geht einher mit Veränderungen in vielen Bereichen des kindlichen Umfeldes. Individuell stellt ein jedes Kind seine eigene Identität in Frage. Interaktionell verändern sich die Bezugspersonen als auch das Umfeld für das Kind. Kontextuell muss sich das Kind auf eine neue Situation einstellen und dies in sein Leben integrieren. Die Dauer jeder Transition ist individuell zu sehen und von den Pädagoginnen im Kindergarten als auch in der Schule gut zu begleiten. Bereits entwickelte Kompetenzen und soziale Beziehungen helfen den Kindern beim Übergang in die Schule. 

Transitionen im Kindergarten gibt es aber nicht nur von der Kinderkrippe in den Kindergarten und weiter in die Schule, unser Alltag im Kindergarten wird ständig belebt und begleitet von unterschiedlichen Transitionen z.B. mit anderen Bildungseinrichtungen, dem Erhalter, Behörden,…

Ziele der Transitionen mit verschiedenen Institutionen und Einrichtungen

  • Hilfe und Rat zu holen für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf
  • Die Arbeit in der Öffentlichkeit darstellen (Berichte in Gemeindezeitungen, bei Festen mitzuwirken,…)
  • Den Austausch mit anderen pädagogischen Einrichtungen pflegen
  • Den Praktikantinnen der BAfEP eine gute praktische Ausbildung gewährleisten
  • Den Erhalter über unsere Arbeit und die Geschehnisse im Haus informieren

Formen der Transitionen

  • Regelmäßiger Besuch des IZB-Teams
  • Schulbesuche der künftigen Schulkinder
  • Verkehrserziehung mit Hilfe der Polizei
  • Näherbringen verschiedener Berufsbilder durch Besuche spezieller Fachkräfte (Feuerwehrmann, Krankenschwester, Priester,…)
  • Treffen mit den Leiterinnen und dem Erhalter der pädagogischen Einrichtung
  • Besuchskindergärtnerinnentreffen in der BAKIP
  • Regelmäßiger Berufsaustausch mit Kolleginnen aus anderen Kindergärten und Institutionen
  • Kontakt zu Sozialarbeitern unseres Einzugsgebietes
  • Kontakt zu Fachberaterinnen des Landes Steiermark

Gruppen

Integrationsgruppe:

Mindestens 4 Kinder max. 5 Kinder mit Bescheid, um Überschreitungsbewilligung kann bei Bedarf angesucht werden. Mindestens 6 Kinder ohne Bescheid max. 13 Kinder ohne Bescheid. Auch hier kann um eine Überschreitung angesucht werden. Betreuung der Gruppe erfolgt in der gesamten Öffnungszeit lt. Landesgesetz: KindergartenpädagogIn, SonderkindergartenpädagogIn, KindergartenbetreuerIn. 10 Stunden Therapie (LogopädIn, Physio-, Ergo- und/oder Moto-TherapeutIn) und 6 Stunden Psychologie pro Woche. Detaillierte Beschreibung siehe Leitbild Heilpädagogische Kindergärten Land Steiermark – Homepage des Landes Steiermark.

 allgemeine Kindergartengruppe:

Unsere Kindergartengruppen umfassen Kinder ab dem vollendetem dritten Lebensjahr bis zum Eintritt in die Schule. In einer Kindergartengruppe hat die Anzahl der eingeschriebenen und betreuten Kinder pro Gruppe höchstens 25 zu betragen. Die Betreuung jeder Kindergartengruppe wird von einer Kindergartenpädagogin und einer Kindergartenbetreuerin übernommen. Bei Bedarf können Kinder mit Behinderung (Entwicklungsverzögerungen, Wahrnehmungsstörungen,…) im allgemeinen Kindergarten vom Team der integrativen Zusatzbetreuung (IZB) zusätzlich betreut und begleitet werden.

Kinderkrippe:

Unsere Kinderkrippe umfasst max. 14 Kinder bis zum dritten Lebensjahr, wobei Kinder von 0 – 2 Jahren mit dem Faktor 1,5 zu bewerten sind. Die Betreuung in der Kinderkrippe wird von einer Kindergartenpädagogin, ab dem vierten Kind zusätzlich von einer Kindergartenbetreuerin und ab dem 12 Kind von einer weiteren Kindergartenbetreuerin übernommen.  Kinder die im Laufe des Kindergartenjahres drei Jahre alt werden, können das Kindergartenjahr in der Kinderkrippe fertig machen.